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So hört es sich an, wenn die FF Blanknese alarmiert wird.

Vollalarm
Kleinalarm
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Bereitstellung

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05.01.2012 - 15:32 - DRZF

Baum auf Straße gefallen

05.01.2012 - 09:57 - TH

Droht Mauer einzustürzen

02.01.2012 - 21:08 - FEU6

Brennt Lagerhalle

Was passiert eigentlich, wenn man die Feuerwehr ruft? Hier erfahren Sie, was vom Notruf bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte am Schadensort alles abläuft.

Sollte es in Blankenese oder irgendwo anders in Hamburg zu einem Notfallergeinis kommen, welches das Eingreifen der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes erfordert, erreichen Sie die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112. Von hieraus werden sämtliche Einsätze im Hamburger Stadtgebiet koordiniert.

Ein freundlicher Disponent wird dann ihren Anruf entgegen nehmen und Ihnen einige Fragen zum Notfallereignis stellen.

- Wo ist der Notafallort?
- Was ist passiert?
- Sind Menschen in Gefahr?
- Und wenn ja, wieviele?

Anhand der gesammelten Informationen kann sich der Disponent ein ungefähres Bild von der Lage vor Ort machen und so die richtigen Kräfte alarmieren. Noch während Sie mit ihm telefonieren, wird er die Daten in seinen Computer eingeben. Dieser ist mit einem speziellen Systems namens HELS ausgestattet. HELS steht für Hamburger Einsatzleitsystem. Anhand der eingegeben Daten, zeigt der Rechner dem Disponenten automatisch die am nächsten gelegenen freien Feuerwehrinheiten an und gibt die passende Schadensart für den Einsatz mit aus. Akzeptiert der Disponent den Kräftevorschlag des Rechner, braucht es nur noch einen Knopfdruck und die Kräfte werden alarmiert. Alternativ kann er auch noch den Vorschlag abändern.

Durch diese Alarmierung wird an den Wachen der Berufsfeuerwehr (BF) eine Einsatzdepesche mit sämtlichen Informationen zur Einsatzlage, dem Ort und dem Weg dorthin ausgedruckt und der Wachalarm ertönt. Da die BF Wache ständig besetzt ist, rücken die Kollegen der BF schon nach kurzer Zeit zum Einsatzort aus.

Bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr (FF) wird zeitgleich der Digitale Meldeempfänger (DME), der auch als "Pieper" bezeichnet wird, ausgelöst. Durch Vibrieren und lautes Piepen wird der Feuerwehrkamerad oder die Feuerwehrkameradin in ganz Hamburg zu jeder Zeit erreicht.

Auf dem Display des DME sind auch für ihn bzw. sie die Einsatzlage, der Einsatzort und die mitalarmierten Einsatzkräfte ablesbar. Gleichzeitig wird eine Einsatzdepesche per Fax an das Faxgerät der jeweiligen FF in das Gerätehaus geschickt. Der Feuerwehrmann bzw. die Feuerwehrfrau begibt sich nun schnellstmöglich zum Feuerwehrgerätehaus, in dem er seine Schutzausrüstung anzieht.

Nachdem genügend Kameraden (mind. 6) in dem Feuerwehrgerätehaus eingetroffen sind, rücken sie mit dem ersten Fahrzeug zum Einsatzort aus. Von der Alarmierung der Kameraden über die DMEs bis zum Ausrücken der ersten Kräfte vergehen nur wenige Minuten. Noch während der Anfahrt wird weitere Ausrüstung, wie z.B. Atemschutzgeräte (PA), angelegt, damit zügiges Handeln vor Ort gewährleistet ist. Die anderen Kameraden der FF kommen mit den weiteren Fahrzeugen nach.

An der Einsatzstelle arbeiten Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr dann Hand in Hand zusammen.